Archäoinformatik

Nach den Architekten und Baudenkmalpflegern setzte unsere Firma, als eine der ersten in Europa, 3D-Laserscans bei archäologischen Untersuchungen ein. Darüber hinaus fertigen wir mit den firmeneigenen Flugdrohnen, vor und während der archäologischen Freilegungen, Luftbilder an.

Der 3D-Laserscan gilt als das zuverlässigste Mittel der räumlichen Dokumentation des Ist-Zustands von Denkmälern. Er spielt auch bei der Rekonstruktion eine wichtige Rolle, da diese stets auf dem aktuellsten Zustand basieren muss.

Diese Technik ist sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen anwendbar.

Das Ergebnis des Scannens ist zunächst eine sogenannte Punktwolke, die mit verschiedenen Softwareprogrammen weiterbearbeitet werden kann. Darauf aufbauend können wir verschiedene Rekonstruktionen und virtuell begehbare Modelle erstellen.

Neben der Verwendung des Laserscanners in der Architektur und im Denkmalschutz war unsere Firma eine der ersten in Europa, die die auf Punktewolke basierende 3D-Technologie bei archäologischen Ausgrabungen verwendet hat.


Ein großer Vorteil dieses Verfahren gegenüber andere Technologien ist, dass die Millionen von erfassten Punkten eine höhere geometrische Genauigkeit ermöglichen – damit eröffnen sich für die räumliche Präsentation des Objektes unendlich viele Möglichkeiten.

Durch den Einsatz des 3D-Scanners und des Orthofotoverfahrens an den archäologischen Fundorten wird es möglich, die Aufzeichnung von größeren räumlichen Strukturen virtuell in situ zu dokumentieren.

Später lassen sich mit diesen Daten publikumswirksame Präsentationen erstellen. Darüber hinaus können wir auch zahlreiche Raumquerschnitte anfertigen und am Modell lassen sich sogar genaue Messungen durchführen.

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